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Zeit
Sonntag, 8. Dezember 2019,
17.00 Uhr
Ort
Kleiner Saal der Kammer
für Arbeiter und Angestellte
für Steiermark
Strauchergasse 32, 8020 Graz

Eröffnung

ao.Univ.-Prof. Dr. Klaus Poier
Obmann des Dr.-Karl-Kummer-Instituts

Grußworte

Josef Pesserl
Präsident der AK Steiermark
Dr. Egon Kapellari
Diözesanbischof emeritus

Überreichung

des Heftes Gesellschaft&Politik
„Sind Werte noch vermittelbar?“ an
Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold

Verleihung

des Dr.-Karl-Kummer-Ehrenpreises an
Landeshauptmann-Stv. a.D. Präsident Kurt Jungwirth

Laudatio

Mag. Christopher Drexler
Landesrat für Kultur, Gesundheit, Pflege und Personal

Vortrag

„Christliche Soziallehre und
österreichische Bundesverfassung“
Univ.-Prof. DDr. Christoph Grabenwarter
Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofs

Schlusswort

Hermann Schützenhöfer
Landeshauptmann der Steiermark

40 Jahre
Dr.-Karl-Kummer-Institut
in der
Steiermark
1979 wurde das Karl-Kummer-Institut für Sozialpolitik und
Sozialreform in der Steiermark – nach früheren ersten Anläufen
– neu gegründet. Seit damals hat es sich in Vorträgen, Diskussionen
und Publikationen zu gesellschaftlich wichtigen
Fragen zu Wort gemeldet. Das Dr.-Karl-Kummer-Institut versteht
sich als Ort der sozialpolitischen Debatte. Grundsatzdiskussionen
bilden ebenso wie aktuelle sozialpolitische Problemstellungen
den Inhalt unserer Aktivitäten. Dies im Geiste
Dr. Karl Kummers (1904–1967), des großen Sozialreformers,
der im Sinne der katholischen Soziallehre sowohl als Vordenker
als auch als Politiker wirkte.
Vortragender
Univ.-Prof. DDr. Christoph Grabenwarter
Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofs

Geboren 1966 in Bruck/Mur; Studium der Rechtswissenschaften
und der Handelswissenschaft in Wien; anschl. Universitätsassistent
an der Universität Wien; Sekretariat der
Europäischen Kommission für Menschenrechte; Stipendiat
am Max-Planck-Institut, Heidelberg; 1997 Habilitation; Gastprofessor
an der Universität Linz; 1999 bis 2002 Universitätsprofessor
für Öffentliches Recht an der Universität Bonn;
2002 bis 2008 an der Universität Graz; seit 2008 Universitätsprofessor
für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Völkerrecht
an der Wirtschaftsuniversität Wien; 2001 bis 2005
Mitglied des Bundeskommunikationssenates; 2002 bis 2005
Ad-hoc-Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte;
2010 bis 2018 Mitglied des Fachbeirats des
Max-Planck-Instituts, Heidelberg; seit 2015 Präsident des
Österreichischen Juristentages; seit 2006 österreichisches
Mitglied der Venedig-Kommission des Europarates; Vorsitzender
des Beratenden Expertenausschusses für die Kandidaten
zur Wahl der Richter am EGMR; seit 2005 Mitglied des
Verfassungsgerichtshofes; seit 23. Februar 2018 Vizepräsident
des Verfassungsgerichtshofes.

zum Vortrag
Anlässlich des im nächsten Jahr anstehenden 100-Jahr-Jubiläums
der österreichischen Bundesverfassung geht der
Vortrag der Frage nach, in welcher Form und in welchem
Ausmaß sich christlichsoziale Werte in der österreichischen
Bundesverfassung widerspiegeln bzw. diese prägen.

Dr.-Karl-Kummer-Ehrenpreisträger
2019

Landeshauptmann-Stv. a.D. Präsident Prof. Kurt Jungwirth
Die 1979 erfolgte Reaktivierung des Dr.-Karl-Kummer-Instituts
für Sozialreform, Sozial- und Wirtschaftspolitik in der Steiermark
als wichtige Plattform des Diskurses über grundsätzliche Fragen
unserer Zeit aus der Perspektive der christlichen Soziallehre
ist untrennbar mit dem Namen Kurt Jungwirth verbunden. Kurt
Jungwirth, ein hochgebildeter weltoffener liberaler gläubiger
Katholik, wacher neugieriger kritischer Geist und Intellektueller
war ein Glücksfall. Gerade auch im Kummer-Institut sorgte er als
langjähriger Obmann und nunmehriger Ehrenpräsident für viele
fulminante geistige Begegnungen, wobei er immer besonderen
Wert auf die Verbindung von Theorie und Praxis legte, also etwa
das Zusammenwirken von Universitätsangehörigen und Betriebsräten.
Auch der Dialog mit Kirchenvertretern im ökumenischen
Sinne war ihm sehr wichtig.
Derart wurde unter der Ägide von Kurt Jungwirth auch eine Reihe
umfassender Konzepte zur Zukunft von Arbeit, Sozialstaat
und Gesellschaft erstellt und damit klargestellt, dass die von der
katholischen Soziallehre inspirierten Modelle für die Zukunftsgestaltung
von großer und aktueller Bedeutung sind. Programmatisches
Denken und der Dialog über Grenzen und Zäune hinweg
waren ihm immer besonders wichtig. Die von ihm etablierten
Adventgespräche zum 8. Dezember sind ein fixer Bestandteil des
steirischen Terminkalenders geworden: Die Liste der Persönlichkeiten,
die referierten, liest sich wie das Who is Who des geistigen
Lebens.
Kurt Jungwirth hat wegweisende Spuren hinterlassen. Es ist
für uns eine Ehre und Verpflichtung, ihn in großer Dankbarkeit
mit dem Dr.-Karl-Kummer-Ehrenpreis auszuzeichnen und sein
großes Werk im Dr.-Karl-Kummer-Institut weiterzuentwickeln.

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